Damit eine Seite im Netz gefunden wird, muss es Links geben, die auf sie zeigen. Dies is eine SEO-Binsenweisheit, wie sie einfacher nicht sein kann. Der nette Google-Bot braucht nun mal einen Pfad, den er sich entlang arbeiten kann und im Netz besteht dieser Pfad aus Links.

Der nette Bot hangelt sich an den Links entlang zur Website.
Und hier kommt nun der Punkt, an dem einige auszusteigen scheinen: Ein Facebook-Like und ein Google+1 ist ebenso ein Link wie der, den man versucht, als Kommentar in einem Blog rein zu pfriemeln.
Was noch dazu kommt: Ein Like auf Facebook ist automatisch ein sozial hochwertiger Link, man sieht ihn im Profil eines Freundes. Ein Link, den ein Freund gut findet, klickt man natürlich eher an als einen Link, den man auf irgend einer Website findet. Die strategische Wirkung eine Facebook-Likes ist also nicht zu unterschätzen, da die Interaktion mit dem daraus resultierenden Link weit stärker sein wird als mit einem Blogkommentar-Link.
Trotzdem gibt es immernoch genug “Spezialisten” da draußen, die unnötige Ressourcen in manuelles Linkbuilding legen und sogar speziell hierfür Tools entwickeln (der Entwicklungsaufwand allein…), aber soziale Strategien total außer acht lassen.
Aber gut, ich hab ja auch anfang diesen Jahres noch gehört Follow-Links seien das maß aller Dinge… Manche lernen es eben nie.
Zurück zum Thema: Eine wie auch immer geartete soziale Interaktion, wie ein Like, ist mehr als nur ein Link. Es bindet sozial, es führt zu zusätzlichem Traffic und ab einem gewissen Punkt hat es einen nicht zu unterschätzenden viralen und auch nachhaltigen Effekt.
Interessant: Manchmal sind schon die einen Schritt weiter, von denen man nicht unbedingt hohe Onlineaffinität erwartet.
Beispiel SuperIllu, klar, Ostdeutschlands größtes Magazin hat natürlich eine Onlinepräsenz, tonangebend ist aber das Printmedium. Die Zielgruppe ist auf den ersten Blick auch nicht gerade das, was man unter Digital Natives versteht. Hier liegt eine weitere Falle: Das Internet ist nicht länger etwas für Digital Natives! Die am stärksten wachsende Gruppe der Facebooknutzer in Deutschland sind die, die man als “Elterngeneration” bezeichnet!
Das Team der SuperIllu hat das erkannt und entsprechend reagiert. Anders als man es häufig findet, kümmert sich nicht ein Praktikant oder Werkstudent um den Social Media Bereich sondern niemand anderes als Kathrin Koehler, Head of Strategic Marketing.
Wie sie kürzlich sagte:
“Facebook als Referer wird konstant wichtiger.”
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen und die Zahlen, auf die sich diese Aussage stützt, sprechen für sich. Die Facebook Page der SuperIllu ist hier zu finden.
Aber wir Social Media Evangelisten müssen trotzdem noch weiter die Kunde unter das Volk tragen. Die Wichtigkeit sozialer Plattformen für Brands, Firmen, Events etc. und deren strategische Entwicklung ist eben noch nicht überall angekommen.
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