Socia Media – Social Media Ideen

Ein Social Media Blog

Gefahren in sozialen Netzwerken – Infografik

Hier eine sehr anschauliche Grafik von Trendmicro zu den Gefahren, die auf Nutzer sozialer Netzwerke lauern können:

Die hier präsentierten Informationen sollte wirklich jeder Nutzer eines sozialen Netzwerks beachten und sie fast mantra-artig bei jedem Login aufsagen.
Momentan sind viele User einfach noch zu unsensibel gegenüber der Gefahren, denen sie sich im Internet aussetzen.

 
Bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation in Zukunft bessert.

 

Wer hat Angst vor einem Social Interview

Interessantes, aber auch etwas kontroverses Video:

Das Social Interview ist natürlich ein idealer Weg, herauszufinden, wer mein Kandidat wirklich ist.

Ich gehe aber auch davon aus, dass eine ganze Reihe Leute ihren facebook-Freunden nicht weit genug trauen, keine “lustigen” Antworten zu geben, die dann die Jobchancen total vernichten. Mal sehen, ob sich das Social Interview im Online-Social-marketing Sektor durchsetzt oder ein Nieschenphänomen bleibt

 

 

Vernetzte information und Wissensgenerierung im Netzwerk

Sehr interessanter Vortrag über die Entwicklung der Wahrnehmung von Wissen von Baumartigen Strukturen hin zu vernetzten Strukturen:

 

 

Besonders interessant, “Netzwerk” hat sich zu einem Meme entwickelt. Es istinzwischen zu einer selbstständigen Idee innerhalb unserer globalisierent, vernetzten, Kultur geworden.

 

Zusatinfo, der Herr, der den Vortrag gibt ist Manuel Lima, Senior UX design bei Microsoft Bing.

 

2012: Google+ Offensive?

Kristallkugel

(c) Eva Köcher - Nutzung gemäß GNU Lizens

Die Herren von SEOMOZ haben in einem ihrer letzten Artikel in 2011 ein paar Vorraussagen gewagt, wie sich SEO in 2012 entwickeln wird. Unter anderem gehen sie davon aus, dass die Grenze zwischen SEO und Social Media zunehmend verwischen wird. Also eine direkte Weiterentwicklung dessen, was wir im vergangen Jahr bereits gesehen haben.

 

Besonders interessant finde ich aber Vorraussage #8, nach der Google seinen etwas schwächelnden Ableger Google+ massiv vorranbringen wird. Und wie es die Götter des Internets wollen (ich gehe davon aus, es sind so Götter wie Azathoth), sieht man schon, dass diese Vorraussage sich in Realität verwandelt. Wenn man sich mal diverse Suchanfragen (primär sogenannte Vanity Searches) ansieht, stellt man fest, dass Google+ Profile sehr schnell sehr weit oben ranken. Die gleiche Entwicklung zeigt sich jetzt auch bei Company Pages innerhalb Google+ und natürich erhält man über die SERPs schon seit einiger Zeit entsprechende Ergebnisse, wenn Leute aus den eigenen Kreisen ein +1 zu passenden Themen gegeben haben.

 

Google nutzt hier also seine Marktmacht um den Nutzen seiner eigenen Services an den User zu bringen. Auf den ersten Blick sieht das nach Monopolausnutzung aus, dies ist aber nur eine Facette. Natürlich hat Google ein Interesse daran, dass seine Produkte und Services genutzt werden. Fakt ist aber auch, dass Social Signs sehr nutzerrelevante Ergebnisse generieren. Für Google liegt es nah, die Ergebnisse aus dem eigenen sozialen Netzwerk zu nehmen, die Daten sind schon auf den Servern und müssen nicht noch von irgendwoher besorgt werden.

 

Natürlich besteht hier die Gefahr, dass sich SERPs langfristig in reine Ansammlungen von Empfehlungen aus den eigenen Kreisen entwickelt oder (im nicht eingeloggedten Zustand) nur solche Ergenisse gezeigt werden, bei denen die entprechende Website eine Präsenz auf Google+ hat. Eine solche Entwicklung irgt aber zwei Nachteile für Google:

 

  1. Internetuser sind schlau genug um das Spiel von Google zu durchschauen, vor allem, wenn es offensichtlich ist. Sie werden dann einfach auf andere Suchmaschinen ausweichen.
  2. Alle anderen Suchmaschinenanbieter werden mit wesentlich ausgeglicheneren Ergebnissen werben, zusätzlich werden höchstwahrscheinlich neue Suchmaschinen auf den Markt drängen.

Beide Entwicklungen gefährden Googles Marktmacht und werden deshalb vermieden werden.

 

Ich gehe davon aus, dass ein gewisser Anstieg aus Google+ und +1 heraus generierter Ergebnisse in die SERPs bei Google einfließen wird. Sowohl um für den user relevantere Ergebnisse zu generieren, da von Freunden empfohlen, als auch um die eigene Plattform zu pushen. Ein Übermaß wird das aber nicht annehmen. Im Prinzip ist das also nur die Google-Version der allgegenwertigen Facebook-Widgets. Google macht in den SERPs, was Facebook auf Websites macht.

 

Aber mal sehen. 2012 ist ja noch jung, da kann noch was passieren.

Trafficquelle Social Media

Damit eine Seite im Netz gefunden wird, muss es Links geben, die auf sie zeigen. Dies is eine SEO-Binsenweisheit, wie sie einfacher nicht sein kann. Der nette Google-Bot braucht nun mal einen Pfad, den er sich entlang arbeiten kann und im Netz besteht dieser Pfad aus Links.

Ein netter Bot

Der nette Bot hangelt sich an den Links entlang zur Website.

Und hier kommt nun der Punkt, an dem einige auszusteigen scheinen: Ein Facebook-Like und ein Google+1 ist ebenso ein Link wie der, den man versucht, als Kommentar in einem Blog rein zu pfriemeln.

Was noch dazu kommt: Ein Like auf Facebook ist automatisch ein sozial hochwertiger Link, man sieht ihn im Profil eines Freundes. Ein Link, den ein Freund gut findet, klickt man natürlich eher an als einen Link, den man auf irgend einer Website findet. Die strategische Wirkung eine Facebook-Likes ist also nicht zu unterschätzen, da die Interaktion mit dem daraus resultierenden Link weit stärker sein wird als mit einem Blogkommentar-Link.

Trotzdem gibt es immernoch genug “Spezialisten” da draußen, die unnötige Ressourcen in manuelles Linkbuilding legen und sogar speziell hierfür Tools entwickeln (der Entwicklungsaufwand allein…), aber soziale Strategien total außer acht lassen.

Aber gut, ich hab ja auch anfang diesen Jahres noch gehört Follow-Links seien das maß aller Dinge… Manche lernen es eben nie.

Zurück zum Thema: Eine wie auch immer geartete soziale Interaktion, wie ein Like, ist mehr als nur ein Link. Es bindet sozial, es führt zu zusätzlichem Traffic und ab einem gewissen Punkt hat es einen nicht zu unterschätzenden viralen und auch nachhaltigen Effekt.

Interessant: Manchmal sind schon die einen Schritt weiter, von denen man nicht unbedingt hohe Onlineaffinität erwartet.

Beispiel SuperIllu, klar, Ostdeutschlands größtes Magazin hat natürlich eine Onlinepräsenz, tonangebend ist aber das Printmedium. Die Zielgruppe ist auf den ersten Blick auch nicht gerade das, was man unter Digital Natives versteht. Hier liegt eine weitere Falle: Das Internet ist nicht länger etwas für Digital Natives! Die am stärksten wachsende Gruppe der Facebooknutzer in Deutschland sind die, die man als “Elterngeneration” bezeichnet!

Das Team der SuperIllu hat das erkannt und entsprechend reagiert. Anders als man es häufig  findet, kümmert sich nicht ein Praktikant oder Werkstudent um den Social Media Bereich sondern niemand anderes als Kathrin Koehler, Head of Strategic Marketing.

Wie sie kürzlich sagte:

 

“Facebook als Referer wird konstant wichtiger.”

 

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen und die Zahlen, auf die sich diese Aussage stützt, sprechen für sich. Die Facebook Page der SuperIllu ist hier zu finden.

 

Aber wir Social Media Evangelisten müssen trotzdem noch weiter die Kunde unter das Volk tragen. Die Wichtigkeit sozialer Plattformen für Brands, Firmen, Events etc. und deren strategische Entwicklung ist eben noch nicht überall angekommen.

 

Globale Proteste und Social Media

Wall Street Street SignEs ist sicherlich gewagt, den Arabischen Frühling als direkten Vorläufer der Proteste zu sehen, die sich zur Zeit gegen Misswirtschaft und Spekulationskapitalismus in Europa und Nordamerika richten. Im Grunde genommen geht es aber um die gleiche Sache:

Die normalen Bürger auf der Straße haben es satt, von einem System gegängelt und ausgenutzt zu werden, auf das sie keinen Einfluss haben und das macht, was es will. Hinzu kommt noch, dass in beiden Fällen mehrere Parteien vom Status Quo auf kosten der Mehrheit profitieren:

Im Falle des Arabischen Frühlimgs war es die Führungselite und deren Günstlinge, bei den jetzigen Protesten der westlichen Welt, bzw. in den Industriestaaten, geht es gegen die Kapitalwirtschaft und die Politiker und Lobbyisten, die die Kapitalwirtschaft schützen und von ihr profitieren.

Was hier nun vor sich geht ist eine globale Protestbewegung, die sich in bisher nicht da gewesener Weise organisieren kann. Die Wichtigkeit der diversen Social Media Plattformen war gerade bei den Unruhen in London so offensichtlich, dass die britische Regierung Maßnahmen gegen Netzwerke und v.a. den Blackberry Messaging Service erwog.

Dabei ist ein Vorgehen gegen diese Protestbewegungen und gegen die Kanäle, über die sich die Demonstranten organisieren, genau der falsche Weg.Vielmehr sollten die Poliker auf die Forderungen der Protestierenden eingehen, da ihnen hier gezeigt wird, wo von der Bevölkerung Misstände und Ungerechtigkeiten wahrgenommen werden.
Die gegenwärtige Entwicklung sollte als Chance gesehen werden, die eingefahrenen Systeme innerhalb der westlichen Demokratien in eine Liquid Democracy zu verjüngen, in der sowohl Politiker schnell auf Ungerechtigkeiten reagieren und die Bürger ebenso schnell ihre Forderungen vorbringen können.

Der erste Schritt ist, dass alle Parteien in einen Dialog mit der Bevölkerung treten, und zwar genau dort, wo der Unmut heute zuerst geäußert wird: Im Internet.

 

Ein Meme am Horizont – Siri für alle!

Ich liebe Meme, ansteckende Idden sagen so viel darüber aus, wie wir denken und wie tribal wir sind. Meme haben viel mit Kulten gemeinsam, sind aber normaler Weise nicht so destruktiv.

Das neueste Meme ist Siri, die wunderbare iPhone App, die Dir hilft, Dinge geregelt zu bekommen, funtioniert momentan etwas suboptimal. Man bekommt manchmal Hinweise und Aussagen, die man so nicht ganz erwartet hätte. Da kommt man sich vor, als hätte man die digitale Version eines leicht angeheiterten Orakels von Delphi in der Hand.

Never Fear! Da warten wir auf das nächste Update und in der Zwischenzeit:

Siri - Keep Calm

Und in diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

 

Steve Jobs – Die Erinnerung stirbt nie

 

Steve Jobs 1955-2011

Steve Jobs 1955-2011

Steve Jobs – Visionär, Entrepreneur, Inspiration für Millionen.
Wenige können von sich behaupten, Popkultur, Technologie und eine ganze Generation Menschen so geprägt zu haben, wie Steve Jobs.

Die Erinnerung stirbt nie!

Steve, ich hoffe Du hattest inzwischen Zeit, ein paar Worte mit Randy Pausch und Konrad Zuse zu wechseln.

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